Der Baugrund wird durch ein oder mehrere Bohrprofile definiert, deren Lage durch Koordinaten im Grundriss (Bild 42) festgelegt werden. Jedes Bohrprofil kann eine andere Schichtenfolge mit einer oder mehreren Schichten mit unterschiedlichen Bodenmaterialien aufweisen (Bild 45). Die Böden werden durch die Steifemoduli für Erstbelastung (Es) und Wiederbelastung (Ws) und die Wichten γ definiert (Bild 46). Auch die Poissonzahl n des Bodens wird berücksichtigt. Zur Erfassung der Vorbelastung qv kann eine Feldweise unterschiedliche Gründungstiefe tf berücksichtigt werden. Es kann auch die Grenztiefe berechnet werden. Die Bohrprofile können mit den Bezeichnungen, Symbolen und Farben nach DIN 4023 oder nach eigener Wahl nebeneinander graphisch dargestellt werden (Bild 42).
Bei der Zuteilung der Bohrprofile zu den Bodeneigenschaften unter den einzelnen Elementknoten kann zwischen folgenden drei Verfahren gewählt werden:
  1. Automatische bilineare Interpolation zwischen den Bohrprofilen (Bild 42).
  2. Aufteilung der Fundamentfläche in Teilflächen mit gleichen Bohrprofilen (Bild 43).
  3.  Hand-Zuteilung der Bohrprofile zu den einzelnen Elementknoten (Bild 44).
Bild 42 Automatische bilineare Interpolation zwischen den Bohrprofilen
Bild 43 Aufteilung der Fundamentfläche in Teilflächen mit gleichen Bohrprofilen
Bild 44 Hand-Zuteilung der Bohrprofile zu den einzelnen Elementknoten
Bild 45 Beliebige Schichtdicke, unterschiedliche Schichtenfolge
Bild 46 Steifemoduli für Erst- und Wiederbelastung

About GEOTEC Software

GEOTEC Software is providing universities and consulting companies with the right tools for the last 25+ years. We also assist our clients in various geostructural projects. From basic to advanced problems, GEOTEC Software can provide you with the right technical assistant.

Latest News

29. August 2021
11. Juli 2021
14. Februar 2021

Language

Search